Variablen ermöglichen es, Werte zu speichern, wiederzuverwenden und zu verändern. Man kann sich eine Variable als benannten Speicherplatz vorstellen: Sie hat einen Namen und enthält genau einen aktuellen Wert.
Der Wert kann sich während der Programmausführung ändern – daher der Name Variable.
In Python wird eine Variable durch Zuweisung angelegt:
meineZahl = 4
meineZahl ist der Variablenname= ist der Zuweisungsoperator4 ist der zugewiesene WertWichtig: Das = bedeutet nicht mathematische Gleichheit.
Es heißt: Der Wert rechts wird der Variablen links zugewiesen.
Wird einer Variablen zum ersten Mal ein Wert zugewiesen, spricht man von ihrer Initialisierung:
meineZahl = 4
Ab diesem Zeitpunkt existiert die Variable und kann verwendet werden.
Variablen speichern immer nur den aktuellen Wert. Eine neue Zuweisung ersetzt den alten Wert vollständig:
meineZahl = 4
# Wert von meineZahl ist 4
meineZahl = 6
# Wert von meineZahl ist 6
Der alte Wert geht dabei verloren.
= bedeutet Gleichheit wie in der Mathematik“x = 3
x = x + 1
Hier wird x neu berechnet und anschließend überschrieben.
Das ist keine Gleichung, sondern eine Abfolge von Anweisungen.
Eine Variable ist nicht die Zahl oder der Text, sondern speichert ihn.
Der Name ist nur ein Bezeichner. Entscheidend ist immer der zugewiesene Wert.
= bedeutet Zuweisung, nicht Gleichheit