In Python muss der Datentyp einer Variablen nicht vorab festgelegt werden. Der Datentyp ergibt sich automatisch aus dem zugewiesenen Wert – und kann sich im Laufe des Programms ändern.
Beim Zuweisen eines Werts legt Python den passenden Datentyp fest:
a = 4
b = 0.1
c = "Montag"
d = True
a wird als Ganzzahl (int) interpretiertb als Gleitkommazahl (float)c als Zeichenkette (str)d als Wahrheitswert (bool)Der Datentyp hängt nicht vom Namen, sondern vom Wert ab.
type()Mit der Funktion type() kann der Datentyp einer Variable überprüft werden:
x = 10
print(type(x))
Ausgabe:
<class 'int'>
Weitere Beispiele:
print(type(3.14))
print(type("Python"))
print(type(False))
Der Datentyp einer Variablen ist nicht fix. Wird ein neuer Wert zugewiesen, kann sich der Datentyp ändern:
a = 1
print(type(a))
a = 1.5
print(type(a))
Hier wechselt der Datentyp von int zu float.
zahl = "7"
Auch wenn der Name zahl nahelegt, dass es sich um eine Zahl handelt,
speichert die Variable einen Text.
x = 5
x = "fünf"
Der Datentyp ändert sich, weil ein neuer Wert eines anderen Typs zugewiesen wird.
type() kann der Datentyp überprüft werden