Programme bestehen aus Anweisungen, die der Python-Interpreter Schritt für Schritt ausführt. Um Berechnungen zu formulieren, werden Variablen, Konstanten und Operatoren kombiniert. Eine solche Kombination nennt man Ausdruck.
| Operator | Bedeutung | Beispiel | Ergebnis |
|---|---|---|---|
+ |
Addition | 5 + 2 |
7 |
- |
Subtraktion | 5 - 2 |
3 |
* |
Multiplikation | 5 * 2 |
10 |
/ |
Division | 5 / 2 |
2.5 |
// |
Ganzzahl-Division | 5 // 2 |
2 |
% |
Modulo (Rest) | 5 % 2 |
1 |
** |
Potenz | 2 ** 3 |
8 |
Ein Ausdruck ist eine Verarbeitungsvorschrift, die ein Ergebnis liefert. Er kann aus Variablen, Konstanten und Operatoren bestehen.
Beispiele:
a + b
a * 2
(a + b) / 2
Ausdrücke werden ausgewertet, bevor ihr Ergebnis gespeichert oder ausgegeben wird.
Das Ergebnis eines Ausdrucks kann einer Variable zugewiesen werden:
a = 3
b = 4
c = a + b
a + b ist ein Ausdruckc gespeicherta und b bleiben unverändertHäufige Änderungen um einen festen Wert lassen sich verkürzt schreiben:
i = 5
i += 1 # i wird um 1 erhöht
i -= 1 # i wird um 1 verringert
Diese Kurzformen sind gleichwertig zu i = i + 1 bzw. i = i - 1.
Python beachtet die mathematischen Rechenregeln:
Beispiel:
5 * (2 + 10)
Die Addition in der Klammer wird zuerst ausgeführt.
a = 2
b = 3
c = a + b
a bleibt 2b bleibt 3c speichert das Ergebnisx = 2 + 3
x = 4
Die Variable x speichert nur den aktuellen Wert, nicht die Rechnung.